
Der Anruf kam mit einer typischen Frage: Der Wechselrichter zeigt eine Störung, die Anlage läuft, aber niemand weiß, welches Modul oder welche Verbindung dahintersteckt. Vom Boden aus ist das nicht zu erkennen, und ein Gang aufs Dach wäre teuer und nicht ungefährlich.
Am 26. September 2026 haben wir die Dachanlage des Wohnhauses im Landkreis Augsburg beflogen. Aufbau, Flugfreigabe und Start dauerten unter einer halben Stunde; niemand musste das Dach betreten, die Anlage lief während der Aufnahme weiter. In einem Überflug entstanden die optischen und thermografischen Einzelbilder der gesamten Modulfläche.
Aus den Einzelbildern setzen wir ein optisches und ein thermografisches Orthofoto zusammen. Auf dieser Modulkarte wird jedes Modul einzeln bewertet: Temperaturunterschiede, auffällige Zellbereiche, überhitzte Verbindungen und Verschattungen werden verortet und nach IEC 62446-3 klassifiziert.
Der Eigentümer erhält innerhalb von drei Tagen einen dokumentierten Bericht mit Bildpaar je Befund, Position auf der Modulkarte, Einordnung und Handlungsempfehlung. Damit kann der Elektriker gezielt an die betroffene Stelle gehen, statt Strang für Strang zu suchen — und der Bericht dient gegenüber Versicherung und Hersteller als datierter Nachweis.
Genau dafür ist die Drohneninspektion gedacht: Sie ersetzt die Vermutung durch einen dokumentierten Zustand. Ob Fehlermeldung, Ertragsrückgang oder einfach Vorsorge — der Ablauf ist derselbe, das Ergebnis liegt in drei Tagen vor.
Wärmebild und Optik in einem Überflug, jedes Modul einzeln bewertet, dokumentierter Bericht in drei Tagen — für Hausbesitzer, Betreiber und Fachfirmen.
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