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SimCo Engineered — Bahnanlagen-Inspektion
LeistungsbereichInfrastruktur
MethodeOptisch & thermografisch, aus sicherem Abstand
FreigabeAbstimmung mit dem Infrastrukturbetreiber, mit Vorlauf geplant
Warum Bahnanlagen aus der Luft

Der Zugang zur Strecke ist das Nadelöhr — nicht die Kamera.

An Bahnanlagen kostet nicht die Aufnahme Zeit, sondern der Zugang: Sperrpausen sind knapp, liegen oft nachts und werden lange im Voraus vergeben. Wer dafür ein Gerüst stellt oder einen Hubsteiger ins Gleis bringt, bindet Personal, Material und ein Zeitfenster, das anderswo fehlt.

Aus der Luft entsteht dieselbe Bilddokumentation, während die Strecke befahren bleibt: Überbau, Widerlager, Lager, Stützbauwerke, Tunnelportale und Oberleitungsanlagen — jede Aufnahme dem Bauteil zugeordnet und verortet.

Was diese Leistung ist — und was nicht.

Die Bauwerksprüfung bleibt beim qualifizierten Prüfer und ist eine handnahe Prüfung; die Regelwerke des Infrastrukturbetreibers gelten unverändert. Wir liefern die Zustandserfassung und Dokumentation dazu — als Vorerkundung vor der Prüfung, als Nullaufnahme vor Baubeginn, als Bestandsgrundlage für Planung und Ausschreibung oder als schnelle Erfassung nach einem Ereignis.

Stahlfachwerk-Eisenbahnbruecke ueber einem Waldtal, Inspektionsdrohne im Anflug
Bauwerke

Welche Bahnanlagen wir erfassen

Eisenbahnbrücken

Fachwerk- und Vollwandüberbauten, Widerlager, Pfeiler, Lager

Gleis & Schotterbett

Schienen, Befestigungen, Schotterprofil und Auffälligkeiten im Bild

Stützbauwerke

Stützmauern, Böschungen, Futtermauern entlang der Strecke

Tunnelportale

Portalbereich, Voreinschnitt, Entwässerung und Böschung

Oberleitungsanlagen

Maste, Ausleger, Isolatoren, Fahrdraht und Abspannungen

Bahnübergänge & Kreuzungen

Straßenüberführungen, Durchlässe, Anschlussbauwerke

Lärmschutz & Ausstattung

Lärmschutzwände, Kabelkanäle, Geländer, Laufstege

Bahnsteige & Dächer

Überdachungen, Tragwerke, Entwässerung von oben erfasst
Befunde

Was an einer Bahnbrücke sichtbar wird

Nietverbindungen

Knotenbleche, Nietköpfe, Anschlüsse an Querträgern

Schraubverbindungen

Fehlende und lose Schrauben, Muttern, Rost am Gewinde

Korrosionsschutz

Abblätternde Beschichtung, Rostfahnen, Abtrag am Stahlbau

Auflagerbank & Lager

Längsfeste und bewegliche Lager, Verschmutzung, Wasserführung

Widerlager & Naturstein

Offene Fugen, Ausblühungen, Bewuchs, Auswäschungen

Besichtigungsstege

Laufbeläge, Geländer, Konsolbefestigungen, Zugänglichkeit

Entwässerung

Abläufe, Wassereintritt am Überbau, Schotterbettbereich

Feuchte & Ablösungen

Thermografisch erkennbare Auffälligkeiten an Oberflächen
Beispiele

Aufnahmen aus dem Bahnumfeld

Tunnel: Portal ja, Innenraum nach Abstimmung.

Portalbereich, Voreinschnitt, Böschungen und Entwässerung erfassen wir aus der Luft — bei Bahn- wie bei Straßentunneln. Der Tunnelinnenraum ist ein eigener Fall: dort steht kein Satellitensignal zur Verfügung, es braucht eigene Beleuchtung und ein abgestimmtes Sperrfenster. Das planen wir gesondert und sagen vorher, was geht und was nicht.

Weiter als das Bild

Vom Foto zum messbaren Modell — und zur Unterlage

3D-Modell und CAD-Daten

Aus derselben Befliegung entsteht ein georeferenziertes 3D-Modell. Am Modell lassen sich Längen, Höhen, Abstände und Flächen abgreifen, ohne erneut ins Gleis zu müssen.

  • Punktwolke und Mesh als Bestandsgrundlage für Planung und Nachrechnung
  • Maßstäbliches Orthofoto der Ansichten und der Untersicht
  • Übergabe in gängigen Austauschformaten für CAD- und BIM-Software
  • Wiederholbare Aufnahme für den Soll-Ist-Abgleich nach der Maßnahme

Betriebs- und Bedienungsanweisung für Inspektionseinrichtungen

Für fest eingebaute Inspektionseinrichtungen an Bauwerken — Steigleitern, Podeste, Laufstege, Anschlagpunkte — erstellen wir die Anweisung, die der Betreiber für den sicheren Gebrauch braucht.

  • Beschreibung der Einrichtung und ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung
  • Zugangs- und Benutzungsablauf, erforderliche persönliche Schutzausrüstung
  • Prüfungen vor der Benutzung, Prüf- und Wartungsintervalle
  • Als Unterlage für Bauwerksakte und Einweisung des Personals
Genehmigung & Sicherheit

An der Bahn entscheidet die Vorbereitung.

Bahnanlagen sind das anspruchsvollste Umfeld, in dem wir fliegen: Betrieb auf der Strecke, Oberleitung unter Spannung, fremde Grundstücke, oft Schutzgebiete daneben. Deshalb steht vor jeder Befliegung die Abstimmung — und die braucht Vorlauf.

  • Flüge an und über Bahnanlagen erfordern die Freigabe des Infrastrukturbetreibers; wir planen mehrere Wochen Vorlauf von vornherein ein
  • Fernpiloten-Zeugnis A1/A3 und A2, registrierter UAS-Betreiber, Betriebshaftpflicht für den Drohnenbetrieb
  • Sicherheitsabstände zur Oberleitung und zu spannungsführenden Teilen, nach Vorgabe des Betreibers
  • Prüfung der Geozonen, Schutzgebiete und örtlichen Beschränkungen vor der Terminplanung
  • Dokumentierte Flugvorbereitung: Wetter, Wind, Sicherheitsbereich, Rückfallebene, Abbruchkriterien

Wir planen so, dass keine Sperrpause nötig wird. Wo eine erforderlich ist, sagen wir das vor der Terminzusage — nicht am Einsatztag.

Ergebnis

Was Sie nach der Befliegung in der Hand haben

Orthofoto

Maßstäbliche Gesamtaufnahme des Bauwerks aus Einzelbildern

Verortete Befunde

Jede Auffälligkeit dem Bauteil zugeordnet und wiederauffindbar

Detailaufnahmen

Hochauflösende Einzelbilder je Befund, nachvollziehbar benannt

3D-Modell (optional)

Vermessbares Modell für Planung, Mengen und Soll-Ist-Abgleich
Häufige Fragen

Bahnanlagen-Inspektion mit der Drohne

Braucht die Befliegung eine Sperrpause?

In der Regel nicht. Die Aufnahmen entstehen aus sicherem Abstand, während die Strecke befahren bleibt. Ob im Einzelfall ein gesperrtes Zeitfenster nötig ist, klären wir vorab mit dem Betreiber — und sagen es vor der Terminzusage.

Wie lange dauert die Freigabe?

Flüge an und über Bahnanlagen brauchen die Freigabe des Infrastrukturbetreibers. Dafür planen wir mehrere Wochen Vorlauf ein. Der zeitkritische Teil ist diese Abstimmung, nicht der Flug selbst.

Was ist mit der Oberleitung?

Die Oberleitung steht unter Spannung, auch wenn kein Zug fährt. Wir halten die vom Betreiber vorgegebenen Sicherheitsabstände ein und legen Flugwege und Rückfallebene vorher fest. Eine Abschaltung ist für die Erfassung in der Regel nicht erforderlich.

Können Sie auch in Tunneln fliegen?

Portalbereich, Voreinschnitt, Böschungen und Entwässerung erfassen wir aus der Luft — bei Bahn- und Straßentunneln. Der Innenraum ist ein eigener Fall: kein Satellitensignal, eigene Beleuchtung, abgestimmtes Sperrfenster. Das planen wir gesondert und sagen vorher, was möglich ist.

Ersetzt das die Bauwerksprüfung?

Nein. Die Prüfung ist eine handnahe Prüfung und bleibt beim qualifizierten Prüfer; die Regelwerke des Betreibers gelten unverändert. Die Befliegung liefert die Zustandserfassung und die Bilddokumentation dazu.

In welchem Format kommt das Ergebnis?

Als strukturierter Bericht im PDF-Format mit Übersichtsplan, verorteten Befunden und Einzelaufnahmen. Orthofoto, Bilddaten und — wenn beauftragt — das 3D-Modell werden zusätzlich in gängigen Austauschformaten übergeben.

Oberleitungsportal ueber zwei Gleisen, Inspektionsdrohne im Anflug
Anfrage

Dokumentierter Zustand statt Sperrpause.

Jede Auffälligkeit wird erfasst, dem Bauteil zugeordnet und in einem strukturierten Bericht zusammengefasst — als Grundlage für Prüfung, Instandsetzung und Ausschreibung.

Anfragen von Infrastrukturbetreibern, Ingenieurbüros und Generalunternehmern beantworten wir mit einer konkreten Einschätzung: was aus der Luft erfassbar ist, welche Freigaben nötig sind und welcher Zeitrahmen realistisch ist. Zu Straßen- und Autobahnbrücken finden Sie die Leistung auf der Seite Brückeninspektion.

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