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SimCo Engineered — Windkraftinspektion
LeistungsbereichErneuerbare Energie
MethodeOptisch & thermografisch, rotornah beflogen
VorteilOhne Anlagenstillstand oder Kletterzugang
Warum Rotorblattinspektion aus der Luft

Alle drei Blätter beidseitig — ohne Industriekletterer.

Rotorblätter sind das am stärksten beanspruchte Bauteil einer Windenergieanlage: Regen, Hagel, Insekten und UV-Strahlung greifen die Vorderkante an, Blitzeinschläge belasten das Ableitsystem, Lasten wandern in die Blattwurzel. Sichtbar wird das erst im Zoom aus der Nähe — und dafür musste bisher jemand hoch.

Die Befliegung erfasst alle drei Blätter beidseitig, dazu Turm, Gondelaußenhaut und Blattlagerbereich. Jede Aufnahme wird dem Blatt, der Seite und der Radialposition zugeordnet, sodass sich der Zustand über die Jahre vergleichen lässt.

Was diese Leistung ist — und was nicht.

Die wiederkehrende Prüfung der Anlage bleibt beim Betreiber und beim Sachverständigen — Vorgaben des Herstellers und das für die Anlage geltende Regelwerk gelten unverändert. Die Befliegung liefert die Zustandserfassung und Bilddokumentation dazu: als Wareneingangs- und Gewährleistungsdokumentation, als Grundlage für die Reparaturplanung, für die Versicherung oder für den Zustandsvergleich vor einem Anlagenverkauf.

Zwei Techniker mit Bodenstation vor einer Windenergieanlage
Anlässe

Wann eine Rotorblattinspektion sinnvoll ist

Ende der Gewährleistung

Zustand dokumentieren, solange Ansprüche gegen den Hersteller noch bestehen.

Nach einem Ereignis

Blitzeinschlag, Hagel, Sturm: Schaden erfassen, bevor er sich ausweitet.

Reparaturplanung

Umfang und Position der Schäden kennen, bevor das Team mit dem Seil hochgeht.

Due Diligence

Belastbarer Zustandsbericht vor Kauf, Verkauf oder Repowering-Entscheidung.

Ertragsabfall

Erosion und Verschmutzung an der Vorderkante kosten Leistung — sichtbar machen.

Versicherungsfall

Nachvollziehbare Bilddokumentation statt Beschreibung aus der Erinnerung.
Was wir erfassen

Bauteile im Fokus einer Windkraftinspektion

Vorderkantenerosion

Abtrag an der Blattvorderkante, Lackabplatzungen, freiliegendes Laminat

Blitzschutzsystem

Rezeptoren, Ableiter, Einschlagspuren am Blatt

Blattwurzel & Blattlager

Übergangsbereich, Verschraubung, Dichtungen

Risse & Delaminationen

Längs- und Querrisse, Ablösungen im Laminat

Klebefugen

Hinterkanten- und Holmgurtbereich, Öffnungen

Turm & Gondel

Beschichtung, Korrosion, Auffälligkeiten an Flanschen

Oberflächenverschmutzung

Insektenbewuchs und Anhaftungen mit Leistungsrelevanz

Feuchte & Ablösungen

Thermografisch erkennbare Auffälligkeiten unter der Oberfläche
Beispiele

Was der Zoom am Rotorblatt zeigt

Ablauf

Von der Anfrage zum verorteten Befund

Standort und Luftraum klären

Anlage, Umgebung und Luftraum werden vorab geprüft: Geozonen, Betreiber, Zufahrt und die nötigen Freigaben samt Vorlauf.

Anlage stillsetzen und abstimmen

Die Blätter werden für die Erfassung in eine definierte Stellung gebracht. Stillstandszeit und Fenster stimmen wir vorher mit dem Betreiber ab.

Befliegung

Systematische Erfassung Blatt für Blatt, beidseitig, im Zoom aus sicherem Abstand — dazu Turm, Gondel und Blattlagerbereich.

Auswertung

Aufnahmen werden Blatt, Seite und Radialposition zugeordnet; Auffälligkeiten werden klassifiziert und verortet.

Bericht

Strukturierte Befunddokumentation je Blatt — als Arbeitsgrundlage für Betreiber, Sachverständige und Reparaturteams.

Genehmigung & Sicherheit

Der Flug ist der kleinere Teil. Die Vorbereitung entscheidet.

Windenergieanlagen stehen selten dort, wo der Luftraum einfach ist: Nähe zu Flugplätzen, Windparks mit mehreren Betreibern, Schutzgebiete. Deshalb steht vor jeder Befliegung die Abstimmung.

  • Fernpiloten-Zeugnis A1/A3 und A2, registrierter UAS-Betreiber, Betriebshaftpflicht für den Drohnenbetrieb
  • Prüfung der Geozonen und örtlichen Beschränkungen vor der Terminplanung
  • Abstimmung des Stillstandsfensters mit dem Betreiber — die Anlage muss für die Erfassung stehen
  • Wind- und Wetterfenster: die Befliegung hat enge Grenzen, wir planen Ausweichtermine ein
  • Dokumentierte Flugvorbereitung: Sicherheitsbereich, Rückfallebene, Abbruchkriterien
Ergebnis

Was Sie nach der Befliegung in der Hand haben

Befundbericht je Blatt

Blatt 1 bis 3, jeweils Vorder- und Rückseite getrennt dokumentiert

Verortete Befunde

Radialposition und Seite angegeben — beim nächsten Mal wiederauffindbar

Detailaufnahmen

Hochauflösende Einzelbilder je Befund, nachvollziehbar benannt

Vergleichsgrundlage

Wiederholbare Aufnahmesystematik für den Zustandsverlauf über die Jahre
Häufige Fragen

Rotorblattinspektion mit der Drohne

Muss die Anlage für die Inspektion stehen?

Ja. Für scharfe Detailaufnahmen wird die Anlage stillgesetzt und die Blätter in eine definierte Stellung gebracht. Das Fenster stimmen wir vorab mit dem Betreiber ab und halten es so kurz wie möglich.

Wie lange dauert die Erfassung einer Anlage?

Bei planbarem Wetter und freigegebenem Luftraum ist eine Anlage in der Regel an einem Termin erfasst. Zeitkritisch sind Wind und Freigabe, nicht der Flug selbst.

Ersetzt die Befliegung die wiederkehrende Prüfung?

Nein. Die Prüfpflichten des Betreibers und die Vorgaben des Herstellers bleiben unverändert. Die Befliegung liefert die Zustandserfassung und die Bilddokumentation dazu — als Grundlage für Bewertung, Reparaturplanung oder Gewährleistungsansprüche.

Welche Schäden sind aus der Luft erkennbar?

Sichtbare Oberflächenbefunde: Vorderkantenerosion, Lackabplatzungen, Risse, Delaminationen, Auffälligkeiten an Klebefugen, Rezeptoren und Einschlagspuren des Blitzschutzsystems. Was im Inneren des Blattes liegt, bleibt Sache der Innenbefahrung und der Materialprüfung.

Was passiert bei zu viel Wind?

Dann wird nicht geflogen. Wir planen Ausweichtermine von vornherein ein und sagen frühzeitig ab, statt vor Ort zu improvisieren.

In welchem Format kommt das Ergebnis?

Als strukturierter Bericht im PDF-Format, getrennt nach Blatt und Seite, mit verorteten Befunden und hochauflösenden Einzelaufnahmen. Die Bilddaten werden zusätzlich in gängigen Formaten übergeben.

Inspektionsdrohne entlang eines Rotorblattes
Anfrage

Dokumentierter Zustand statt Schätzwert.

Jede Auffälligkeit wird erfasst, dem Blatt und der Position zugeordnet und in einem strukturierten Bericht zusammengefasst — als Grundlage für Reparaturplanung, Gewährleistung oder Versicherung.

Anfragen von Betreibern, Betriebsführern und Serviceunternehmen beantworten wir mit einer konkreten Einschätzung: was erfassbar ist, welches Stillstandsfenster nötig ist und welcher Zeitrahmen realistisch ist.

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