Lassen Sie Ihre PV-Anlage per Drohne prüfen — Brandgefahren und versteckte Leistungsverluste erkennen, bevor sie teuer werden.
Radiometrische Thermografie und RGB-Photogrammetrie, ausgewertet nach IEC 62446-3 — jede Auffälligkeit einem Modul zugeordnet.
Jede Photovoltaikinspektion beginnt mit zwei Orthomosaiken derselben Fläche — einem hochauflösenden RGB-Orthofoto für die visuelle Kontrolle und einem radiometrischen Thermal-Orthofoto für die Temperaturverteilung. Beide werden auf das Modul-Polygon der Anlage projiziert, sodass jede Auffälligkeit einem konkreten Modul zugeordnet werden kann.
Die Klassifizierung folgt der Anomalieklassen-Tabelle nach IEC 62446-3: CoA 1 (kein Handlungsbedarf), CoA 2 (zu überwachen, in angemessener Zeit zu beheben) und CoA 3 (sicherheitsrelevant, sofortige Freischaltung). So bleibt die Bewertung nachvollziehbar und norm-konform, statt einer subjektiven Einschätzung.
Eine Thermografie lohnt sich selten „einfach so“. In diesen Situationen liefert sie eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Vollständige Auswertung eines realen Projekts: vom Orthofoto über die Anomaliekarte bis zur Kennzahl.



Name und Adresse des Kunden sind aus Datenschutzgründen anonymisiert. Sicherheitskritische Anomalien (CoA 3) wurden bei diesem Projekt nicht festgestellt.
Ein Modul wird nicht warm, weil es defekt ist, sondern weil es unter Last Strom erzeugt und ein Teil davon an der Fehlerstelle in Wärme umgesetzt wird. Ohne ausreichende Einstrahlung gibt es keinen Temperaturunterschied — und damit kein verwertbares Bild. Deshalb legen wir den Termin nach dem Wetter, nicht nach dem Kalender.
Wenn die Bedingungen am Termin nicht passen, fliegen wir nicht und stimmen einen neuen ab. Ein Bericht aus schlechten Rohdaten kostet genauso viel und ist nichts wert.
Die Auswertung folgt derselben Norm, die Planung vor Ort unterscheidet sich deutlich.
Für kleine Dachanlagen bis rund 25 kWp gibt es ein pauschales Angebot mit festem Umfang — Details dazu auf der Seite PV-Check. Größere Dach- und Freiflächenanlagen kalkulieren wir nach Modulanzahl, Zugänglichkeit und gewünschter Detailtiefe.
Modulanzahl, Leistung, Standort und Umfeld werden vorab erfasst: Geozonen, angrenzende Grundstücke, Zugang zur Fläche und die nötigen Einverständnisse.
Der Einsatztag wird nach Einstrahlungsprognose und Wind gelegt. Die Anlage bleibt in Betrieb — abgeschaltet wird nichts.
Geplante Flugbahnen mit definierter Überlappung, radiometrische Thermalaufnahmen und RGB-Bilder im selben Überflug. Aufbau und Flugvorbereitung liegen meist unter einer Stunde.
Die Einzelbilder werden zu zwei Orthomosaiken verrechnet und auf das Modul-Polygon projiziert. Jede Auffälligkeit wird nach IEC 62446-3 klassifiziert und einem Modul zugeordnet.
Prüfbericht mit Anomaliekarte, Modulliste, Einzelaufnahmen je Befund und Anomalierate — als Arbeitsgrundlage für Betreiber, Installateur und Versicherung.
Photovoltaikanlagen liegen auf Wohn- und Gewerbegrundstücken, oft dicht an der Nachbarbebauung. Deshalb klären wir vor jedem Termin nicht nur den Luftraum, sondern auch die Zustimmung der Betroffenen.
Die dafür nötigen Formulare stellen wir bereit und füllen sie mit Ihnen zusammen aus. Was nicht genehmigungsfähig ist, sagen wir vor der Beauftragung — nicht am Einsatztag.
Ausgangspunkt ist Regensburg, das Einsatzgebiet ist ganz Bayern — Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern, Schwaben und Franken.
Bei Dachanlagen ist die Anfahrt bis 70 Kilometer um Regensburg enthalten, darüber wird sie vorab beziffert. Bei Freiflächenanlagen und Solarparks entscheidet die Modulzahl über den Aufwand, nicht der Weg — dafür fahren wir bis Augsburg, München oder Würzburg und auf Absprache auch bundesweit.
Oberpfalz: Regensburg, Schwandorf, Amberg, Cham, Neumarkt i.d.OPf., Weiden, Burglengenfeld, Nittenau, Roding, Parsberg
Niederbayern: Landshut, Straubing, Deggendorf, Passau, Kelheim, Dingolfing, Landau a.d.Isar, Abensberg
Oberbayern: München, Ingolstadt, Rosenheim, Freising, Erding, Pfaffenhofen a.d.Ilm, Bad Abbach
Schwaben: Augsburg, Neu-Ulm, Kempten, Memmingen, Donauwörth, Nördlingen, Günzburg
Mittelfranken: Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Schwabach, Roth
Oberfranken: Bamberg, Bayreuth, Coburg, Hof, Kulmbach
Unterfranken: Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg, Bad Kissingen
Betreiber mit mehreren Standorten planen wir am besten in einem Zug — mehrere Anlagen einer Region an aufeinanderfolgenden Tagen, eine Auswertung, ein Bericht je Standort.
Nein. Die Drohnenthermografie ist eine berührungslose Zustandserfassung der Modulfläche. Elektrische Prüfungen wie Isolationsmessung, Kennlinienmessung oder die Prüfung der Schutzeinrichtungen nach DIN EN 62446-1 bleiben Aufgabe einer Elektrofachkraft vor Ort. Beides ergänzt sich: die Befliegung zeigt, wo hingeschaut werden muss, die Messung klärt die Ursache.
Im Gegenteil — die Anlage muss in Betrieb und unter Last sein. Eine freigeschaltete Anlage erzeugt keinen Strom, an einer Fehlerstelle entsteht keine Verlustwärme und die Thermografie zeigt nichts. Der Betrieb läuft während der Befliegung unverändert weiter.
Nötig sind mindestens 600 W/m² Einstrahlung, möglichst stabile Sonne und wenig Wind. In der Praxis heißt das: klare Tage zwischen später Vormittags- und früher Nachmittagszeit, von etwa März bis Oktober. Bei Bewölkung, Regen, feuchten Modulen oder kräftigem Wind wird der Termin verschoben.
Aufbau und Flugvorbereitung liegen meist unter einer Stunde. Eine Dachanlage im Einfamilienhausbereich ist danach in wenigen Minuten erfasst, eine größere Gewerbedach- oder Freiflächenanlage in mehreren geplanten Flügen. Der zeitaufwendigere Teil ist die Auswertung, nicht der Flug.
Sie stammen aus der Anomalieklassen-Tabelle der IEC 62446-3. CoA 1 heißt: auffällig, aber kein Handlungsbedarf. CoA 2 heißt: beobachten und in angemessener Zeit beheben. CoA 3 ist sicherheitsrelevant und erfordert die sofortige Freischaltung des betroffenen Bereichs. Die Einordnung macht den Befund für Betreiber, Installateur und Versicherung nachvollziehbar.
Ja. Neben dem Bericht übergeben wir Orthofotos und Bilddaten in gängigen Austauschformaten, damit Installateur oder Gutachter direkt damit arbeiten können. Bei wiederkehrenden Inspektionen bleibt der Datensatz die Vergleichsbasis für den nächsten Durchgang.
Am Ende steht kein Sichteindruck, sondern eine Modulkarte: welches Modul auffällig ist, in welcher Klasse nach IEC 62446-3 es liegt und wie hoch die Anomalierate der Anlage insgesamt ausfällt. Damit lässt sich entscheiden, ob repariert, getauscht oder weiter beobachtet wird.
Für eine Einschätzung genügen Standort, Modulanzahl und Leistung der Anlage. Sie bekommen dann eine konkrete Aussage dazu, was aus der Luft erfassbar ist, was nicht und welcher Zeitrahmen realistisch ist.
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